Ukraine

(Verfasser: Alex) Welcome to the Ukraine … aber es sollte noch etwas dauern, bis wir diese erlösenden Worte zu hören bekamen!

Wir packen schnell all unsere Sachen und verließen den unpersönlich wirkenden Stellplatz in Zamocz Richtung ukrainische Grenze. Wir vertankten das restliche Bargeld und fanden noch eine LPG-Station, an der uns ein freundlicher älterer Herr die Gasflasche ein erstes Mal anfüllte. Ich war zwar etwas verwundert, dass ich für 10L zu zahlen hatte, da es aber lächerlich billig war verkniff ich mir die Fragen nach Druck, Masse oder gar Mol.

Der Countdown zur Grenze lief und es schien als seien wir die einzigen, die vor hatten, die EU-Grenze zu passieren, da wir über viele Kilometer kein Auto sahen. Dann sahen wir eines, das letzte in einem ca. 300m langen Grenzstau. Das war ja Grundsätzlich nicht schlimm, aber wie kommt so was zu Stande wenn nur alle 10min ein Auto dazu kommt? Ich hatte schon einen Verdacht …
Nach ca. 30min waren wir an der Reihe und aus irgendeinem Grund, wurden wir aus der Kolonne heraus gewunken. Innerhalb der nächsten Stunde liefen wir von Schalter zu Schalter, zum Büro mit der Nummer 8, zur Bank und wieder ins Büro. Irgendwann habe ich eine Deklaration unterschrieben, dann musste Sabrina noch etwas völlig anderes unterschreiben und wieder zum ersten Schalter … Irgendwann ließen wir die Sache einfach nur noch passieren und folgten brav den Anweisungen. Plötzlich schien es so, als hielten wir den „Passierschein 37A“ (für Asterix-Kenner) in Händen. Es war nur noch eine wichtige Sache zu erledigen. Der Zöllner musste noch unser Auto photographieren (?). Er steckte sich eine Zigarette an und wir gingen zum Auto. Auf meine Frage, ob ich auch rauchen dürfte, verbot er mir das unter Androhung einer Strafe. Ich interpretierte aber seinen Grinser richtig und rauchte ebenfalls. Nun machte er seine Fotos, die sicher nicht dienstlich waren und ging Weg. Etwas verloren standen wir da, da wir keine weitere Anweisung erhielten. Auf Nachfrage beim „Photographierzöllner“ verlangte er ein letztes Mal den Passierschein, damit wir neben den beiden roten Stempel noch den grünen bekamen. Jetzt bekam ich den Zettel zurück mit den wohlklingenden Worten:“ Welcome to the Ukraine!“

Teil 1: DAS EWIGE SUCHEN NACH EINEM SICHEREN STELLPLATZ↵ 

Teil 2: Erster Halt Lemberg↵

Teil 3: Sightseeing in Kiew↵

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